Turn of the Month — ^DJI
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Monatswechsel-Statistik
Statistische Signifikanz des Monatswechsel-Effekts
Bester & Schlechtester Monatswechsel
Performance pro Monat
TOM Heatmap (Monat × Jahr)
Streak-Analyse (W/L-Serien pro Monat)
Window-Optimierung (t-X bis t+Y)
Präsidentenzyklus — TOM-Effekt nach Zyklusjahr
Methodik
Turn-of-the-Month-Effekt verstehen — Monatswechsel, Fenster & Methodik
Das Monatswechsel-Tool von SeasonAlpha macht den Turn-of-the-Month-Effekt (TOM) sichtbar: die historische Beobachtung, dass sich Kursgewinne rund um den Monatswechsel ballen. Konkret waren die letzten Handelstage eines Monats und die ersten Handelstage des Folgemonats im langjährigen Durchschnitt deutlich renditestärker als der restliche Monat. Das Tool misst das, indem es für einen beliebigen Ticker die durchschnittliche Rendite je Handelstag relativ zum Monatsende auswertet und als Kurve, Heatmap und Statistik darstellt. So erkennst du auf einen Blick, ob und wie ausgeprägt dieses Muster für den gewählten Markt war.
Den Kern bildet das Fenster um den Monatswechsel. Der letzte Handelstag eines Monats ist der Bezugspunkt t0; davor liegen t-1, t-2, t-3 (die letzten Handelstage des Monats), danach t+1, t+2, t+3 (die ersten Handelstage des neuen Monats). Die TOM-Kurve startet bei t0 = 0 Prozent. Steigt sie nach links und rechts an, war der Monatswechsel im Schnitt positiv. Über die beiden Regler in der Seitenleiste stellst du das Fenster frei ein (1 bis 10 Tage vor und nach dem Wechsel); die Window-Optimierung zeigt zusätzlich, welche Kombination historisch die höchste Durchschnittsrendite je Monatswechsel hatte.
Methodisch arbeitet das Tool mit normalisierten Renditen, nicht mit absoluten Preisänderungen. Für jeden einzelnen Monatswechsel werden die täglichen Log-Renditen im gewählten Fenster kumuliert und auf den letzten Handelstag des Monats (t0) normiert. Entscheidend ist die Indexierung nach Handelstagen relativ zum Monatsende — gezählt wird in Börsentagen, nicht in Kalendertagen, sodass Wochenenden und Feiertage das Fenster nicht verzerren. Anschließend werden diese Einzelkurven über alle ausgewählten Jahre und Monate gemittelt. Win-Rate, Median, Standardabweichung und der Signifikanztest beziehen sich jeweils auf die Verteilung der Gesamtrenditen aller erfassten Fenster.
Der Monatswechsel-Effekt ist ein statistisches Muster zur Einordnung, keine Anlageberatung und keine Renditegarantie. Mögliche Erklärungen reichen von Liquiditätszuflüssen (Gehälter, Sparpläne, Rebalancing von Fonds) bis zu Fenstereffekten institutioneller Anleger — bewiesen ist keine davon endgültig, und Effekte können sich über die Zeit abschwächen. Die Auswertung blickt ausschließlich rückwärts auf bereits eingetretene Kursbewegungen; einzelne Jahre weichen teils stark vom Durchschnitt ab, wie Heatmap und Streak-Analyse zeigen. Nutze das Fenster als zusätzlichen Kontext zu deiner eigenen Recherche. Vergangene Muster garantieren keine künftigen Ergebnisse.
Häufige Fragen
Was ist der Turn-of-the-Month-Effekt? Der Turn-of-the-Month-Effekt (Monatswechsel-Effekt) beschreibt die Beobachtung, dass sich Kursgewinne historisch um den Monatswechsel ballen. Die letzten Handelstage eines Monats und die ersten des Folgemonats waren im Durchschnitt renditestärker als der restliche Monat. Das Tool misst dies über die durchschnittliche Rendite je Handelstag relativ zum Monatsende.
Welches Fenster gilt als Turn-of-the-Month? Üblich sind rund drei Handelstage vor bis drei nach dem Wechsel (t-3 bis t+3), wobei t0 der letzte Handelstag des Monats ist. Im Tool stellst du das Fenster frei ein (1 bis 10 Tage). Die Window-Optimierung zeigt, welche Kombination historisch die höchste Durchschnittsrendite je Monatswechsel hatte.
Wie wird der Monatswechsel-Effekt berechnet? Auf Basis normalisierter Renditen: Die täglichen Log-Renditen im Fenster werden kumuliert und auf t0 (letzter Handelstag = 0 Prozent) normiert. Die Tage werden relativ zum Monatsende indexiert (t-3 … t0 … t+3), nicht nach Kalendertagen, und dann über alle gewählten Jahre und Monate gemittelt.