Mondphasen & Börse^DJI

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Mondphasen-Statistik

Statistische Signifikanz
Bester & Schlechtester Mond-Event
Mond-Heatmap (Monat × Phase)
Streak-Analyse (W/L-Serien)
Supermond vs. normaler Vollmond
Lunar-Kalender (Mondmonat 1–12)
Nächste Mondphasen
Methodik
Mondphasen & Börse verstehen — Voll-/Neumond-Effekt, Methodik & Grenzen

Die Mondphasen-Analyse von SeasonAlpha untersucht eine alte Börsenfrage: Unterscheiden sich Marktrenditen je nach Mondphase — sind die Tage rund um den Vollmond systematisch schwächer als die rund um den Neumond? Das Tool berechnet dafür den durchschnittlichen Renditeverlauf in einem frei wählbaren Event-Fenster um jeden Mondtermin und stellt ihn als Kurve, KPI-Zeile und Heatmaps dar. Du kannst jeden Ticker, jeden Zeitraum und die Fensterbreite (Tage vor und nach dem Ereignis) selbst einstellen und siehst sofort, ob ein messbarer Unterschied existiert — oder eben nicht.

So liest du den Neumond-Vollmond-Vergleich: Wähle in der Seitenleiste die gewünschte Phase und ein Fenster, etwa t−5 bis t+5. Die Hauptkurve zeigt den normalisierten Verlauf rund um den Mondtermin, wobei t0 = 0 Prozent der eigentliche Ereignistag ist. Die KPI-Zeile fasst Win-Rate, Durchschnittsrendite, Median und die Stichprobengröße (Anzahl der Events, n) zusammen. Entscheidend ist der Vergleich beider Phasen sowie die Stichprobe: Liegen Win-Rate und Durchschnittsrendite von Vollmond und Neumond nah beieinander, gibt es keinen nennenswerten Effekt. Die Heatmaps zeigen zusätzlich, ob sich ein scheinbares Muster über die Kalendermonate hält oder nur in einzelnen Monaten auftaucht.

Zur Methodik: Die Mondtermine werden astronomisch aus dem synodischen Zyklus von 29,53 Tagen abgeleitet (Genauigkeit rund ein Tag), ausgehend von einem bekannten Neumond; der Vollmond liegt einen halben Zyklus später. Für jeden Termin misst das Tool die normalisierten Renditen im Event-Fenster: t0 wird auf 0 Prozent gesetzt, die kumulierten Log-Returns davor und danach bilden die Durchschnittskurve über alle Events. Fällt ein Mondtermin auf ein Wochenende oder einen Feiertag, gilt der nächste Handelstag. Als Zusatz klassifiziert das Tool Supermonde (Vollmonde nahe dem erdnächsten Punkt der Mondbahn) und ordnet die Events einem Lunar-Kalender (Mondmonat 1–12) zu — auch hier gilt: kleine Stichproben pro Zelle, also vorsichtig interpretieren.

Zur ehrlichen Einordnung: Der Mondphasen-Effekt ist einer der schwächsten und umstrittensten Kalendereffekte. Einzelne Studien fanden in der Vergangenheit minimal niedrigere Renditen rund um Vollmond, doch diese Unterschiede sind klein, häufig statistisch nicht signifikant und über Märkte und Zeiträume hinweg instabil — ein Verschwinden nach Bekanntwerden ist typisch für solche Anomalien. Es gibt zudem keinen plausiblen ökonomischen Mechanismus, der einen verlässlichen Mond-Markt-Zusammenhang erklären würde. Behandle die Ergebnisse daher als statistische Kuriosität zur Einordnung, nicht als Handelssignal. Diese Seite ist keine Anlageberatung; vergangene Muster garantieren keine künftigen Ergebnisse.

Häufige Fragen

Gibt es einen echten Mondphasen-Effekt an der Börse? Die Evidenz ist schwach und umstritten. Einige akademische Studien fanden in der Vergangenheit leicht niedrigere Durchschnittsrenditen rund um Vollmond als rund um Neumond, doch die Unterschiede sind klein, oft statistisch nicht signifikant und über verschiedene Märkte und Zeiträume hinweg instabil. Das Tool macht diese Schwäche sichtbar: Win-Rate und Durchschnittsrendite beider Phasen liegen meist sehr nah beieinander. Ein verlässliches Handelssignal lässt sich daraus nicht ableiten.

Wie liest man den Neumond-Vollmond-Vergleich im Tool? Wähle in der Seitenleiste eine Phase (Vollmond, Neumond oder beide) und ein Event-Fenster, etwa fünf Tage vor bis fünf Tage nach dem Ereignis. Die Kurve zeigt den normalisierten Renditeverlauf rund um den Mondtermin (t0 = 0 Prozent), die KPI-Zeile fasst Win-Rate, Durchschnittsrendite, Median und die Stichprobengröße zusammen. Entscheidend ist die Anzahl der Events (n) und der Vergleich beider Phasen: Liegen die Werte dicht beieinander, ist kein nennenswerter Effekt vorhanden.

Wie werden die Mondphasen und Renditen berechnet? Die Mondtermine werden astronomisch aus dem synodischen Zyklus von 29,53 Tagen abgeleitet (Genauigkeit rund ein Tag), ausgehend von einem bekannten Neumond. Für jeden Mondtermin werden die normalisierten Renditen im Event-Fenster gemessen: t0 wird auf 0 Prozent gesetzt, die kumulierten Log-Returns davor und danach bilden die Durchschnittskurve über alle Events. Fällt ein Mondtermin auf ein Wochenende oder einen Feiertag, gilt der nächste Handelstag.