Risk-Score (0–100) für jeden Handelstag. Grün <40, Gelb 40–69, Rot ≥70. Berechnet via Isolation Forest (sklearn).
Crash-Frühwarnung
Markt-Regime-Erkennung auf Basis des S&P 500 (SPY)
Regime-Backtest — historische Phasen
Polymarket Macro-Risiko — was der Markt einpreist
Unser Isolation-Forest-Modell misst das Regime aus Preisdaten. Polymarket zeigt was Händler auf Ereignissen einpreisen — zwei unterschiedliche Signale. Wenn beide rot sind, steigt die Konfidenz im Risiko-Call. Divergenz (z.B. Risk-Score niedrig, aber Recession-Markt hoch) ist selbst ein Signal.
Regime-Features (aktueller Tag)
So funktioniert die Crash-Frühwarnung
Crash-Frühwarnung verstehen — Risk-Score, Ampel & Methodik
Die Crash-Frühwarnung von SeasonAlpha beobachtet das aktuelle Marktregime des US-Leitindex S&P 500 (gehandelt über den ETF SPY). Sie beantwortet eine einzige Frage: Verhält sich der Markt heute normal — oder ungewöhnlich? Dafür verdichtet das Tool das Geschehen zu einer Ampel (Grün, Gelb, Rot) und einem Risk-Score von 0 bis 100. Beide Werte werden täglich aus echten Kursdaten neu berechnet und im historischen Verlauf dargestellt, sodass du auf einen Blick siehst, in welcher Phase sich der Markt gerade befindet.
Der Risk-Score ist ein Perzentil-Rang: Er gibt an, wie anomal der heutige Handelstag im Vergleich zur Historie ist. Ein niedriger Wert (unter 40) steht für ein ruhiges Regime — die grüne Ampel signalisiert Volatilität und Drawdown im historischen Normalbereich. Werte zwischen 40 und 69 färben die Ampel gelb: erhöhte Vorsicht, weil ungewöhnliche Muster auftreten. Ab einem Score von 70 schaltet sie auf rot (Stress-Regime) — das Marktverhalten ist dann stark anomal und historisch selten. Wichtig: Der Score misst Auffälligkeit, nicht Richtung.
Technisch nutzt die Crash-Frühwarnung einen Isolation Forest — ein Machine-Learning-Verfahren zur Anomalie-Erkennung (scikit-learn). Das Modell lernt aus der gesamten Kurshistorie des SPY, was „normales“ Verhalten ist, und bewertet, wie weit der aktuelle Tag davon abweicht. Als Merkmale dienen ausschließlich Preisdaten: die Volatilität über 5, 10 und 20 Handelstage, die Renditen über 1, 5 und 20 Tage sowie der Drawdown vom 20-Tage-Hoch. Der Roh-Anomalie-Wert wird anschließend als Perzentil über die letzten 252 Handelstage (rund ein Börsenjahr) auf die Skala 0–100 normiert. Die Berechnung läuft serverseitig in Python und wird über Nacht aktualisiert.
Die Crash-Frühwarnung ist ein statistisches Werkzeug zur Einordnung, keine Anlageberatung und keine Crash-Prognose. Ein rotes Signal sagt nicht, dass ein Crash kommt — es zeigt, dass sich der Markt aktuell ungewöhnlich verhält, was historisch oft mit erhöhtem Risiko zusammenfällt. Das Modell betrachtet nur Kursdaten, keine Nachrichten oder Fundamentaldaten, und blickt rückwärts auf bereits eingetretene Bewegungen. Nutze die Ampel als zusätzlichen Kontext zu deiner eigenen Recherche, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Vergangene Muster garantieren keine künftigen Ergebnisse.
Häufige Fragen
Kann die Crash-Frühwarnung einen Börsencrash vorhersagen? Nein. Die Ampel ist ein deskriptives Frühwarnsystem, keine Vorhersage. Sie misst, wie ungewöhnlich sich der S&P 500 heute im Vergleich zu seiner Historie verhält. Ein rotes Signal bedeutet erhöhtes Stress-Niveau, nicht zwingend einen bevorstehenden Crash. Umgekehrt schließt Grün scharfe Rückgänge nicht aus.
Was bedeutet ein Risk-Score von 70? Der Risk-Score ist ein Perzentil-Rang von 0 bis 100. Ein Wert von 70 heißt, dass das heutige Marktverhalten anomaler ist als rund 70 Prozent aller analysierten Handelstage. Ab 70 schaltet die Ampel auf Rot (Stress-Regime), zwischen 40 und 69 auf Gelb, darunter auf Grün.
Welche Daten nutzt die Crash-Frühwarnung? Das Modell analysiert ausschließlich Kursdaten des S&P 500 (SPY): Tagesrendite, Volatilität über 5, 10 und 20 Handelstage, kumulative Renditen über 5, 10 und 20 Tage sowie den Drawdown vom 20-Tage-Hoch. Es nutzt keine Nachrichten, Fundamentaldaten oder externen Prognosen.