Intra-Decade Seasonality^DJI

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Anomalie-Radar (KI Quick-Check)
Kohorte — Einordnung
Ø Jahresrendite nach Dekaden-Endziffer
Übersicht nach Dekadenjahr
Ø Monatsrendite nach Dekade
Rendite-Verteilung nach Dekadenjahr (Box-Plot)
So lesen Sie Box-Plots: Kasten = mittlere 50% (25.–75. Perzentil). Linie = Median. Antennen = 1.5× IQR. Punkte = Ausreißer.

Drawdown & Risiko

Ø Drawdown-Verlauf nach Dekade
Worst Drawdown — Historische Extremjahre + Recovery
Max Drawdown: Dekade × Monat
Saisonale Volatilität nach Dekade
Methodik
Dekadenzyklus verstehen — Endziffer-Kohorten, Win-Rate & Methodik

Der Dekadenzyklus von SeasonAlpha untersucht eine einzige Frage: Verhalten sich Börsenjahre mit derselben letzten Ziffer der Jahreszahl im Durchschnitt ähnlich? Dafür sortiert das Tool alle vollständigen Jahre einer Zeitreihe in zehn Kohorten — von x0 (1990, 2000, 2010 …) bis x9 (1989, 1999, 2009 …) — und mittelt für jede Gruppe den normierten Jahresverlauf. So wird sichtbar, welche Endziffern historisch eher stark und welche eher schwach abgeschnitten haben. Voreingestellt ist der Dow Jones (^DJI) mit über 130 Jahren Historie; jeder andere Ticker lässt sich in der Seitenleiste laden.

Jede Linie im Hauptchart ist der Ø-Jahresverlauf einer Endziffer-Kohorte, normiert auf den Jahresstart bei 0 Prozent. Steigt eine Linie über das Jahr hinweg, lag die durchschnittliche Rendite dieser Jahre im Plus. Die goldene Kurve hebt das laufende Jahr hervor, sodass du den aktuellen Stand direkt mit dem typischen Verlauf seiner Dekaden-Kohorte vergleichen kannst. Ergänzend zeigt das Balkendiagramm die Ø-Rendite je Endziffer und die Tabelle für jede Kohorte die Win-Rate (Anteil positiver Jahre), den Median, die Volatilität sowie die zugrunde liegenden Jahre. Hohe Win-Rate plus solide Ø-Rendite deuten auf ein historisch verlässlicheres Muster — hohe Volatilität auf große Schwankungen zwischen den einzelnen Jahren.

Methodisch arbeitet das Tool mit normalisierten Renditen: Der erste Handelstag jedes Jahres wird auf 0 Prozent gesetzt, die folgenden Tage kumulieren als logarithmische Returns darauf. So sind Jahre mit unterschiedlichem Kursniveau direkt vergleichbar — entscheidend ist der prozentuale Verlauf, nicht der absolute Preis. Jede Jahreskurve wird auf 252 Handelstage interpoliert, damit sich die Kohorten sauber mitteln lassen; Jahre mit weniger als 200 Handelstagen werden ausgeschlossen. Die Gruppierung nach Endziffer ergibt zehn Kohorten, deren Stichprobengröße n begrenzt ist: Selbst beim über 130 Jahre alten Dow Jones liegen je Ziffer nur rund 13 Jahre vor.

Der Dekadenzyklus ist ein deskriptives Werkzeug zur Einordnung historischer Muster — keine Anlageberatung und keine Kursprognose. Wegen der kleinen Stichprobe je Endziffer können einzelne Extremjahre (etwa 2008 oder 1931) den Durchschnitt einer Kohorte stark verzerren, weshalb Win-Rate, Median und die Spanne der Einzeljahre immer gemeinsam betrachtet werden sollten. Ein historisch starkes Dekadenjahr ist keine Gewähr, dass das nächste Jahr derselben Endziffer ebenso verläuft. Nutze den Zyklus als zusätzlichen Kontext neben Fundamentaldaten und eigener Recherche, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Vergangene Muster garantieren keine künftigen Ergebnisse.

Häufige Fragen

Was ist der Dekadenzyklus an der Börse? Der Dekadenzyklus gruppiert alle verfügbaren Jahre einer Zeitreihe nach der letzten Ziffer der Jahreszahl (0 bis 9) und mittelt ihren Kursverlauf. So entstehen zehn Kohorten — etwa alle Jahre, die auf 5 enden (1985, 1995, 2005, 2015 …). Das Tool zeigt deskriptiv, wie sich die Jahre einer Endziffer im historischen Durchschnitt entwickelt haben. Es ist eine statistische Auswertung der Vergangenheit, keine Prognose.

Wie lese ich den Dekaden-Verlauf und die Win-Rate? Jede Linie im Hauptchart ist der gemittelte Jahresverlauf einer Endziffer-Kohorte, normiert auf den Jahresstart bei 0 Prozent. Steigt die Linie, lag die Ø-Rendite dieser Jahre über das Jahr hinweg im Plus. Die Win-Rate gibt an, in wie viel Prozent der Jahre einer Kohorte das Jahr positiv schloss. Die Stichprobengröße n nennt, auf wie vielen Jahren der jeweilige Durchschnitt beruht — bei langen Reihen wie dem Dow Jones meist nur rund 13 Jahre je Ziffer.

Kann der Dekadenzyklus künftige Kurse vorhersagen? Nein. Der Dekadenzyklus ist ein deskriptives Werkzeug zur Einordnung historischer Muster und keine Anlageberatung. Jede Endziffer umfasst nur wenige Jahre, weshalb einzelne Extremjahre den Durchschnitt stark verzerren können. Ein historisch starkes x5-Jahr garantiert kein positives künftiges x5-Jahr. Vergangene Muster sind keine Gewähr für künftige Ergebnisse — nutze den Zyklus als Kontext, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage.

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